22.10.2019

Europäischer Zukunftsdialog „Arbeit braucht Zukunft“ mit über 250 Teilnehmer/innen

Europäische Konferenz "Arbeit braucht Zukunft" des Innovation in Politics Institute

Europäische Konferenz "Arbeit braucht Zukunft" des Innovation in Politics Institute v. l. n. r. : Franz Schnabl, Grace Brown und Neil McInroy vom englischen Projekt Preston Model und Edward Strasser, Gründer und CEO The Innovation in Politics Institute

Zu dieser Meldung gibt es: 2 Bilder
Gestern fand in St. Pölten – unter der Schirmherrschaft von LHStv. Franz Schnabl – die internationale Konferenz zum Thema „Arbeit braucht Zukunft“ statt. Hunderte Unternehmer/innen und Arbeitnehmer/innen folgten der Einladung des Innovation in Politics Institutes und ließen sich inspirieren – durch richtungsweisende Projekte und deren Schöpfer/innen aus anderen EU-Ländern und durch den Keynote Speaker Anders Indset, der mit seiner Rede Aufbruchsstimmung vermittelte.

St. Pölten, 24. Oktober 2019 – Der gestrige Tag brachte eine Vielzahl an neuen Ideen für die Arbeitswelt nach Niederösterreich. Das europaweit agierende Innovation in Politics Institute veranstaltete – unter der Schirmherrschaft von LHStv. Franz Schnabl – seine Konferenz zum Thema „Arbeit braucht Zukunft“ zum ersten Mal in St. Pölten. Hunderte Unternehmer/innen, Politiker/innen und Arbeitnehmer/innen folgten der Einladung und lernten erfolgreiche, innovative Projekte aus ganz Europa im Dialog mit deren Träger/innen kennen.

Edward Strasser, Gründer und Geschäftsführer des Innovation in Politics Institutes, zu dem gelungenen Abend: „Wir hoffen, dass sich viele der Politiker/innen, Unternehmer/innen und Bürger/innen, die gestern mit dabei waren, die eine oder andere innovative Idee mitnehmen konnten und wir so einen ganz konkreten Beitrag zur Zukunft der Arbeit geleistet haben.“

Zero Waste oder Finanzierung lokaler Unternehmen für Arbeitsplätze

Digitalisierung und neue Arbeitsformen bringen echte Chancen für Unternehmen und Beschäftigte. Von Programmier-Unis für Kinder bis zu neuen, menschlichen Arbeitszeitmodellen, vom Grundeinkommen für alle bis zu einer Stadt in Finnland, die mit Müllvermeidung neue Jobs schafft und Steuern senkt. Rund 30 Entwickler/innen von Top-Innovationsprojekten aus ganz Europa teilten ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Interessierten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und gaben so konkrete Impulse für die Region Niederösterreich. Hier finden Sie eine Übersicht über alle 18 Leuchtturmprojekte.

LHStv. Franz Schnabl, Schirmherr der Konferenz „Arbeit braucht Zukunft“: „Es war ein spannender Abend mit einer Vielzahl an zukunftsorientierten Ideen, die nicht nur für Niederösterreich wertvollen Input liefern, sondern für ganz Österreich. Die Politik ist gut beraten, vermehrt europäisch zu denken und positive Ideen und gut funktionierende Projekte anderer Kommunen und Regionen Europas in ihre Umsetzungsüberlegungen mit einzubeziehen. Denn: Wenn die Zukunft Fragen stellt, muss die Politik Antworten darauf haben. Ganz besonders interessant fand ich die zwei Projekte zum Thema Grundeinkommen – aus Niederösterreich und Finnland. Es zeigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind und mit unseren Ideen international mithalten können. Das ist die Zukunft vernetzt denkender Politik. Gemeinsam erfolgreiche Projekte weiterentwickeln und einem möglichst breiten Spektrum zugänglich machen. Die Zukunft hat bereits begonnen – gestalten wir sie aktiv!“

Wirtschaftsphilosoph Anders Indset sieht die Zukunft der Arbeit rosig/düster

Zum feierlichen Abschluss des Kongresses hatte der Veranstalter auch zu einem inspirierenden Abendevent geladen. Als Stargast trat der norwegische „Rockstar-Philosoph“ Anders Indset auf und gab wirtschaftsphilosophische Denkanstöße, wie wir in Zukunft arbeiten werden und wohin „die Reise der Wirtschaft und Arbeitswelt geht“. Sein Vortrag forderte von den Gästen Mut zur Veränderung und zeigte auf, wie wir gemeinsam damit umgehen können.

Rock’n’Roll-Plato Anders Indset: „Sich zu trauen, echte Gefühle zu zeigen – wie viele trauen sich als Führungskraft zu sagen ‚ich weiß nicht‘. Das ist die Basis von Führung. Verletzbarkeit ist der Geburtsort von Innovation und Kreation – das müssen wir trainieren. Softskills sind die wahren Hardskills und das ist die Basis der zukünftigen Wirtschaft. Wir haben gerade eine Bewusstseinsrevolution neben der technischen Revolution, Top-Führungskräfte stellen sich die Frage ‚Wars das?‘. Wenn wir irrelevant werden als Menschen, ist das das Schlimmste, was uns passieren kann. Denn wir haben Angst vor der Irrelevanz.“

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion trafen die Sichtweisen der deutschen Politikerin und Unternehmerin Nadja Hirsch, des heimischen Physikers und Kabarettisten Werner Gruber und von LHStv. Franz Schnabl aufeinander.

Bildmaterial zur Veranstaltung finden Sie hier.

Arbeit braucht Zukunft wurde unterstützt von den Unternehmen Bösendorfer, Egger Getränke, Elin Motoren, EVN, Flughafen Wien, HKB – Hütte Klein-Reichenbach, Landzinshaus, ÖBB Holding, Siemens, SWV Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband und Vienna Insurance Group sowie von der Arbeiterkammer Niederösterreich.



Kontakt und weitere Informationen:
The Innovation in Politics Institute
Josef Zehetner
jz@innovationinpolitics.eu
Tel.: +43 660 772 62 20

The Skills Group
Mag. Barbara Brunsteiner
brunsteiner@skills.at
Tel.: +43 (0)1 505 26 25 30
Alle Inhalte dieser Meldung als .zip: Sofort downloaden In die Lightbox legen

Bilder

Europäische Konferenz
2 480 x 1 791

Europäische Konferenz "Arbeit braucht Zukunft" des Innovation in Politics Institute (. jpg )

Europäische Konferenz "Arbeit braucht Zukunft" des Innovation in Politics Institute v. l. n. r. : Franz Schnabl, Grace Brown und Neil McInroy vom englischen Projekt Preston Model und Edward Strasser, Gründer und CEO The Innovation in Politics Institute

Maße Größe
Original 2917 x 1945 716,9 KB
Medium 1200 x 800 101,8 KB
Small 600 x 400 53,7 KB
Custom x