Trotz verlangsamtem Wirtschaftswachstum rückläufige Insolvenzen
  • Unternehmensinsolvenzen in CEE sanken 2015 um -14 Prozent und in 2016 um weitere -6 Prozent
  • Große Unterschiede innerhalb der Region: von -35,6 Prozent in Bulgarien bis zu einem deutlichen Anstieg von +56,9 Prozent in Ungarn
  • Die Baubranche sticht weiterhin negativ hervor
  • Coface prognostiziert für 2017 einen weiteren Rückgang der Insolvenzen in CEE von -3,9 Prozent und für 2018 -2,3 Prozent
Aufhellung über der iberischen Halbinsel
Sie waren von der Finanz- und Wirtschaftskrise und deren Folgen in Europa mit am stärksten betroffen. Aber Schritt für Schritt arbeiten sich Spanien und Portugal aus der Krise heraus. Nun hat der internationale Kreditversicherer Coface im Rahmen seiner regelmäßigen Aktualisierung von Länderbewertungen die beiden Nachbarn heraufgestuft: Spanien in A2, Portugal in A3. Leichten Aufwind sieht Coface auch für Russland. Im arabischen Raum und in Afrika hingegen steigen die Risiken.
 
Die Entwicklung am zentral- und osteuropäischen Arbeitsmarkt war eine positive für private Haushalte. Steigende Löhne, eine niedrige Inflation und stärkeres Vertrauen der Konsumenten führten zu niedrigeren Arbeitslosenquoten und einem Anstieg des privaten Konsums. Der Aufschwung am Arbeitsmarkt führte allerdings auch dazu, dass Unternehmen zunehmend Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von qualifiziertem Personal haben. Der Mangel an Arbeitskräften und der damit verbundene Anstieg der Lohnkosten stellen Unternehmen vor großen Herausforderungen.
Hinter dem weit verbreiteten Anstieg politischer Risiken stecken unterschiedliche regionale Entwicklungen
  • Index für politische Risiken steigt seit 2013
  • Zwei wesentliche Risiken bestimmend: Sicherheitsrisiken (Konflikte und Terrorismus) sowie politische und soziale Stabilität. Sicherheitsrisiken wirken direkt auf Unternehmensaktivität, politisch-soziale Faktoren eher indirekt über Vertrauen und Zuversicht 
  • Konfliktrisiko zwischen 2007 und 2015 verdoppelt
  • Anstieg des Terrorismusrisikos um das 2,8-fache seit 2008 zeigt die Internationalisierung der Konflikte
  • Anstieg des Populismus in entwickelten Ländern durch spezifische Variablen begründet
2016 erneut weniger Insolvenzen in Frankreich
Ende Januar 2017 lagen die Insolvenzen von Unternehmen in Frankreich auf den niedrigsten Stand seit September 2012 und mit genau 58.031 Unternehmen 2,8 Prozent niedriger im Vergleich zum Zwölf-Monatszeitraum zuvor. Nach Angaben des internationalen Kreditversicherers Coface ging im Jahreszyklus rechnerisch eines von 72 Unternehmen in die Insolvenz. 2011 war es eines von 56. Coface erwartet, dass der Trend 2017 anhält und die Anzahl der Insolvenzen weiter um einen 1 Prozent sinkt. Es sei denn, die Wahlen in Frankreich im Frühsommer führten zu einem Frexit. Dann könnten die Insolvenzen explodieren, laut der Prognose von Coface um fast ein Drittel (plus 27 Prozent).
Trotz des aktuellen wirtschaftlichen Aufwärtstrends werden in diesem Jahr weiterhin Unsicherheiten das globale wirtschaftliche Klima prägen
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