Im ersten Quartal dieses Jahres haben die Pensionskassen ein Performance-Ergebnis von plus 5,12 Prozent erwirtschaftet. Damit konnte die negative Börsenentwicklung des letzten Jahres im Wesentlichen wieder wettgemacht werden.
Präsentation gemeinsamer Vorschläge des Österreichischen Seniorenrates und des Fachverbandes der Pensionskassen
Der Österreichische Seniorenrat und der Fachverband der Pensionskassen sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung für die Stärkung der Rahmenbedingungen der betrieblichen Altersvorsorge in Österreich aus. Rund eine Million Österreicherinnen und Österreicher haben bereits Anspruch auf eine Zusatzpension von einer der neun heimischen Pensionskassen. Damit sind die Pensionskassen der größte private Pensionszahler Österreichs. Ziel der gemeinsamen Vorschläge ist der sichere Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge in Österreich als Ergänzung zur staatlichen Pension.
Die heimischen Pensionskassen wachsen weiter: Mit Ende 2018 verwalten neun Pensionskassen bereits ein Vermögen von knapp 22 Mrd. Euro für mittlerweile über 947.000 Personen. Damit sind die Pensionskassen der größte private Pensionszahler Österreichs. Die weltweite Entwicklung der Finanz- und Kapitalmärkte wirkte sich 2018 auf die kurzfristige Performance aus: Sie lag Ende 2018 bei minus 5,18 Prozent (nach plus 6,13 Prozent im Vorjahr). Das für die Pensionskassen-Kunden besonders wichtige langjährige durchschnittliche Jahresergebnis über 28 Jahre liegt inklusive dem Jahr 2018 bei plus 5,17 Prozent pro Jahr.
Die Veranlagung der Österreichischen Pensionskassen hat sich im 3. Quartal durch aktives Veranlagungsmanagement in Relation besser entwickelt als die Kapitalmärkte.
Forderungen der ARGE Zusatzpensionen zum Ausbau der betrieblichen und privaten Altersvorsorge fiel bei Top-Politikern und Sozialpartnern auf fruchtbaren Boden.
Am Freitag, den 28. September 2018 fand in Wien die fünfte jährliche Enquete zum heimischen Pensionssystem statt. Die weit mehr als 100 Gäste aus Wirtschaft, Sozialpartnerschaft und Politik hörten für Österreich erstaunlich klare Worte zur Zukunft des Pensionssystems: „Die Herausforderungen bei unserem Pensionssystem müssen rasch in Angriff genommen werden. Es gilt, Reformen umzusetzen, bevor die nächsten Generationen in Pension gehen“. „Man wird sich überlegen müssen, wie man die betriebliche und private Altersvorsorge als Ergänzung zur staatlichen Pension zügig ausbauen kann“. „Es braucht einen Schulterschluss der Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Vertretungen um gemeinsam etwas Gutes zu erreichen.“ So lauten einige Sager von anwesenden Ministern und Abgeordneten zum Nationalrat. Einig waren sich alle prominenten Gastsprecher mit den Veranstaltern, der ARGE Zusatzpensionen: Österreich braucht ein stabiles Pensionssystem mit einer starken, staatlichen ersten Säule. Deren Zusammenwirken mit betrieblichen und privaten Pensionsangeboten (2./3. Säule) als wichtige Ergänzungen soll durch Maßnahmen der Bundesregierung zügig ausgebaut werden.
Wesentlich für die Betriebspensionen bleibt die langfristige Performance: Langjähriges durchschnittliches Jahresergebnis der Pensionskassen über 27 Jahre liegt bei +5,55 % pro Jahr.
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