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Zentrum für Nachhaltigkeit beim Weltwirtschaftsforum - Committed to improving the state of the world
Davos 2019 - Insights
Auf Einladung seines Kooperationspartners, der UNGSII Foundation der Vereinten Nationen, nahm eine Delegation des Österreichischen Rats für Nachhaltige Entwicklung gemeinsam mit dem Österreichischen Zentrum für Nachhaltigkeit, bestehend aus Markus Bürger, Christoph Müller und Roland Schatz, am diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos teil. Sie trafen zwischen 22. und 25. Jänner 2019 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter sowie führende Expertinnen und Experten in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Nachhaltigkeit.
 

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Sustainable Development Goals: SDG-Lab, Davos 2019 
 
Ein Fixpunkt war das SDG-Lab, das vom Office for Project Services der Vereinten Nationen (UNOPS), Forbes, UNGSII und der von Roland Schatz gegründeten Media Tenor unterstützt wird. In diesem dynamischen Forum kam es zum Austausch mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern sowie führenden Expertinnen und Experten, unter anderem der UNOPS-Chefin Grete Faremo, dem ehemaligen Präsidenten des NASDAQ Stock Market Alfred R. Berkeley, Michael Møller,  Under-Secretary-General der Vereinten Nationen und Director-General der Vereinten Nationen in Genf, dem indischen Minister für Wissenschaft und Technologie Harsh Vardhan, dem Präsidenten von Botswana Mokgweetsi Masisi, dem nepalesischen Finanzminister Yubaraj Khatiwada sowie dem Hollywood-Schauspieler und Nachhaltigkeits-Aktivisten Steven Seagal.
 
Im Zentrum der verschiedenen Präsentationen und Diskussionen stand die Notwendigkeit der konkreten und zügigen Umsetzung der SDGs auf den verschiedensten Ebenen. Die vorgestellten Projekte und Initiativen zeigen, dass die in der UN-Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung eingeschriebenen Leitgedanken des Ausgleichs, der Zukunftsfähigkeit und Kooperation vor allem auf der subnationalen Ebene immer stärker werden und die konfrontative Mentalität der Ära des Kalten Krieges zunehmend verdrängen. Nik Gowing, ehemaliger Anchorman der BBC World News, Journalist und Buchautor („Thinking the Unthinkable“), sprach in diesem Zusammenhang von einer stillen Revolution und der Notwendigkeit neuer Formen der Führung. 

James Zhan Xiaoning Senior, UNCTAD Direktor für Investment und Unternehmen sowie Herausgeber des UN World Investment Reports bezeichnete gezielte Investitionen in die SDGs als Grundvoraussetzung für deren Erreichung. In diesem Zusammenhang führte die Finanzexpertin Antje Biber aus, dass eher konservative Anleger wie Pensionsfonds derzeit nach neuen Veranlagungs- und Investitionsmöglichkeiten suchen, da immer klarer wird, dass neue Risiken wie Carbon Costs und langfristige Haftungsthemen einkalkuliert werden müssen.
 
„Die vorgestellten 12 praktischen Beispiele zeigen, dass das partnerschaftliche SDG-Engagement von Unternehmen, Städten und Ländern zur nachhaltigen Bindung von zusätzlichen Investoren beiträgt und auch österreichische Unternehmen weltweit stärken kann“, so der Generalsekretär des Österreichischen Rates für Nachhaltige Entwicklung und Vorsitzender des Zentrums für Nachhaltigkeit Markus Bürger.
 

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25+5 SDG Cities Global Leadership Platform
 
Die UNGSII Foundation vereinigt in Zusammenarbeit mit UNOPS und dem Büro der Vereinten Nationen 25 Städte und fünf indigene Gemeinschaften aus allen Kontinenten mit dem Ziel, eine vollständige Umsetzung der SDGs bis 2025 zu ermöglichen.  Jukka Mäkelä, Bürgermeister von Espoo, der nachhaltigsten Stadt Europas, betonte, dass die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Unternehmen, Universitäten, Bürgern und Investoren Grundvoraussetzung für die Umsetzung der SDGs sind. Wie andere Städte ist auch Espoo bereit, seine positiven und negativen Erfahrungen mit anderen Städten zu teilen. 
 
Die Initiative bedeutet enorme Herausforderungen auch für sehr wohlhabende Städte wie Trondheim und konkrete Auftragschancen für Unternehmen, um etwa die in Städten wie Mexico City bestehenden veralteten Dieselbusse durch Null-Emissionen-Busse auszutauschen oder die Wasser-Leitungen weltweit auf einen sauberen Stand zu bringen.  
 
Der Österreichische Rat für Nachhaltige Entwicklung unterstützt als österreichische Koordinierungsstelle und das Kompetenzzentrum als Projekt- und Umsetzungspartner die Plattform der 25+5 SDG Cities.
 
Konkretisierung durch den Österreichischen Rat für Nachhaltige Entwicklung
 
Zur Vorbereitung arbeitet der Österreichische Rat für Nachhaltige Entwicklung gemeinsam mit der UNGSII Foundation an einem jährlichen Commitment Report, der das SDG-bezogene Engagement der österreichischen Unternehmen transparent analysiert. „Ausgebildete Analysten werten jeden Satz des Geschäftsberichts aus, ob eines der 17 SDGs oder eine der 167 Zielvorgaben explizit oder kontextuell erwähnt wird, wobei Eigenberichte und die Sichtweise Dritter auf ihre Konsistenz geprüft werden“, führt Ratsmitglied Christoph Müller aus. 
 
Zentrale Botschaft
 
Die Ideen, Konzepte, Instrumente und das Geld für die schrittweise Umsetzung der SDGs auf allen Ebenen existieren bereits. Aufgrund des Zeitdrucks bezüglich vieler Herausforderungen – insbesondere des Klimawandels – bedarf es keiner weiteren Diskussionen und Analysen, sondern der Bündelung aller Kräfte.
 
Nachhaltigkeitsrat und Zentrum für Nachhaltigkeit setzen auf Projekte und Partnerschaften
 
„Wir werden unser Engagement beim nächsten Weltwirtschaftsforum in Davos verstärken und in diesem Zusammenhang als Multiplikator und Treiber der Globalen Nachhaltigkeitsziele in Österreich weiter den Fokus auf konkrete nationale Projekte mit internationalen Partnerschaften und globaler Verantwortung setzen“, so Markus Bürger und Christoph Müller abschließend.   
 
Projekte und Initiativen des Österreichischen Nachhaltigkeitsrates
 
Partnerschaftlich umgesetzt und unterstützt durch das Österreichische Zentrum für Nachhaltigkeit (Kompetenzzentrum) und die UNGSII Foundation:
Hier noch weiteres Bild- und Videomaterial aus dem SDG-Lab und zu den Tagen in Davos. 


Rückfragen und Kontakt
 
ÖSTERREICHISCHES ZENTRUM FÜR NACHHALTIGKEIT 
Margaretenstraße 70/Stiege 2/4. Stock
T.: +43 1 505 262 5100
AUSTRIA | EUROPE
 
Advisory Board: Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. F. J. Radermacher, Prof.(UAS) Dr. Bettina Gneisz-Al-Ani, Dr. Jürgen Schneider (bis 2.7.2018), Prof. Ph. Dr. Dr. Dr. Dr. Christa Zuberbühler, Mag. Ernst Ternon MSc. MSc. MBA, Mag. Elisabeth Wenzl, Dr. Christoph Müller, Prof. Dr. René Schmidpeter
Chairman of the Executive Board: Dr. Markus Bürger


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Markus Bürger und Michael
Møller, Weltwirtschaftsforum in Davos 2019
v.l.n.r. Markus Bürger, Generalsekretär Österreichischer Rat für Nachhaltige Entwicklung und Vorsitzender Zentrum für Nachhaltigkeit und Michael Møller, Under-Secretary-General der Vereinten Nationen und Director-General der Vereinten Nationen in Genf 
Copyright: Österreichischer Rat für Nachhaltige Entwicklung
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SDG-Lab beim
Weltwirtschaftsforum in Davos 2019
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UNOPS-Chefin Grete Faremo im
Gespräch beim
Weltwirtschaftsforum in Davos 2019
UNOPS-Chefin Grete Faremo im Gespräch beim Weltwirtschaftsforum in Davos 2019 
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